• slider_logo-01.png

 

 


 

aus: Kieler Nachrichten Kieler Nachrichten


 

Demonstration UNgehindert in Kiel

aus: Kobinet Nachrichten |  http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/34483/Demonstration-UNgehindert-in-Kiel.htm

Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2016

UNgehindert

Foto: Hinweis auf die Demo am 20.9.2016 in Kiel © ZSL Nord

Kiel (kobinet) Am 20. September um 11:00 Uhr wird es vor dem Kieler Rathaus laut. Im Zuge der bundesweiten Protestaktionen zum geplanten Bundesteilhabegesetz protestieren Menschen mit Behinderung und ihre UnterstützerInnen unter dem Motto "#UNGEHINDERT unterwegs im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention für ein echtes Bundesteilhabegesetz".

Gefordert wird das schleswig-holsteinische "Nein" im Bundesrat zum bislang vorliegenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung. Um ein klares Zeichen zu setzen, suchen das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL Nord) und sogehtmenschlich.de UnterstützerInnen, die für dieses Ziel auf die Strasse ziehen.

So heißt es in der Einladung der beiden Organisationen: "Das geplante Bundesteilhabegesetz (BTHG) und das Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III.) der Bundesministerien liegen als Entwurf vor und lassen die Absicht deutlich erkennen, dass es sich um Kostendämpfungsmaßnahmen handelt." Zwar soll laut Auslegung der EntwurfsverfasserInnen mit dem BTHG u.a. die Eingliederungshilfe in der bisherigen Form zugunsten eines modernen Teilhaberechts zum 1. Januar 2017 abgelöst werden. Jedoch ergeben sich durch den derzeitigen Entwurf aus Sicht der OrganisatorInnen der Kundgebung erhebliche Verschlechterungen für die Betroffenen.

Die Auftaktkundgebung findet vor dem Kieler Rathaus statt. Anschließend geht der Protestmarsch über die Strassen zum Kieler Schloß bis zum Landeshaus, dem Länderparlament Schleswig-Holsteins, wo die Abschlusskundgebung auf den Treppenstufen des Hauptportals stattfindet. Die OrganisatorInnen bitten um das Mitbringen von Trillerpfeifen, Plakaten und Bannern. Weitere Infos zum Ablauf können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.


 

 

Parkplatzaktion


Artikel Aktionstag Mensch inklusive in Rostock

 


 

Neue Unabhängige Beratungsstelle in Norddeutschland

aus: rehatreff-online |  http://www.rehatreff.de/neue-unabhaengige-beratungsstelle-in-norddeutschland/

Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2016

Vorstand ZSL Nord

Foto: Die Mitglieder des ZSL Nord setzen sich auch im politischen Bereich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. bietet Menschen mit Behinderung, Angehörigen und allen an der Thematik Interessierten ab sofort kostenlose Beratung an. Daneben ist der Verein aktiv in der Behindertenpolitik tätig und entwickelt derzeit weitere Angebote rundum das Thema Behinderung. Im März 2016 gründeten Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen in Hamburg den Verein Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. (ZSL Nord e.V.). Dieser gemeinnützige Verein versteht sich als Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung und verfolgt die Förderung der Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichstellung behinderter Menschen. Außerdem ist es ein Ziel des Vereins, das Verständnis von Menschen mit und ohne Behinderung zu verbessern und die politischen Interessen von Menschen mit Behinderung zu vertreten. Tätig ist das ZSL Nord in ganz Norddeutschland.

Seit Juni bietet das ZSL Nord eine telefonische Sprechstunde montags von 14 bis 16 Uhr an, in der sich Menschen aus ganz Norddeutschland zu verschiedenen Themen kostenlos beraten lassen können. Themen sind hier beispielsweise Leben mit Persönlicher Assistenz, Mobilität im Alltag oder Fragen rundum die Hilfsmittelversorgung. Diese Beratung basiert auf den Prinzipien des Peer Counselings. „Im Peer Counseling beraten ausschließlich Menschen mit Behinderung die Ratsuchenden. Dieser Aspekt sorgt in der Beratungspraxis für eine größere Vertrauensbasis und gleichzeitig wirken wir Berater als Rollenvorbild. Dies ist eine wunderbare und effektive Methode“, so die Vorsitzende Janine Kolbig. Peer Counseling ist ein professionelles Beratungskonzept, dass in der amerikanischen Independent -Living-Bewegung entstanden ist und sich mit der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung auch in Deutschland  durchgesetzt hat.

Das ZSL Nord ist wie gesagt ebenso aktiv in der Behindertenpolitik tätig. Beispielsweise organisierte der Verein Anfang Juli eine 24-Stunden-Mahnwache. Innerhalb dieser wurde eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Parteien abgehalten, um auf die Mängel im Kabinettsentwurf des Bundesteilhabegesetzes aufmerksam zu machen. „Da Menschen mit Behinderung eine sehr kleine Lobby haben, ist es umso wichtiger, diese politische Arbeit zu verfolgen. Wir wollen das Menschen mit Behinderung die gleichen Rechte in der Gesellschaft, wie Menschen ohne Behinderung bekommen und dass die UN-Behindertenrechtskonvention endlich im vollen Umfang umgesetzt wird. Dieses Ziel ist jedoch ein weiter Weg, den wir gemeinsam mit anderen Organisationen gehen wollen und müssen. Denn derzeit fühlt es sich für uns Betroffene so an, als ob die bevorstehenden Veränderungen durch das neue Teilhabegesetz weitere Einschränkungen bringen werden!“, äußert sich Rolf Henninges, der als Kassenwart im Verein tätig ist.

Der Verein ZSL Nord e.V. sucht stetig nach neuen Mitgliedern und Unterstützern. Bei Interesse kann man das ZSL Nord telefonisch unter 040 – 57010978 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!erreichen.


 

 

Für gutes Teilhabegesetz Wind und Wetter getrotzt

aus: Kobinet-nachrichten | http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/34148/Für-gutes-Teilhabegesetz-Wind-und-Wetter-getrotzt.htm

Veröffentlicht am Freitag, 15. Juli 2016 von Ottmar Miles-Paul

Foto: Janine Kolbig mit Plakat nichtmeingesetz.de  © Janine Kolbig

Janine Kolbig mit Plakat nichtmeingesetz.de  © Janine Kolbig

Hamburg (kobinet) Letzte Woche wurde in Hamburg nicht nur das Bundesteilhabegesetz bei einer Aktion zu Grabe getragen, behinderte Menschen führten auch eine 24stündige Mahnwache gegen den vorliegenden Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz durch. Dabei trotzten sie nicht nur der Müdigkeit, sondern auch heftigem Wind und Regen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Janine Kolbig vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland, die entscheidend an der Organisation der Aktion beteiligt war. 

kobinet-nachrichten: Der Gesetzentwurf für das Bundesteilhabegesetz hat die Wogen hochschlagen lassen und zu einer Reihe von Protesten geführt. In Hamburg hat sich das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL Nord) mit einer 24-Stunden-Mahnwache eine besondere Aktion überlegt. Wie lief die Aktion?

Janine Kolbig: Die 24-Stunden Mahnwache war für uns ein voller Erfolg. Trotz des schlechten Wetters waren viele Menschen mit Behinderung an unserer Podiumsdiskussion beteiligt. Wir hatten Besuch von Frau Jäck (SPD), Frau Engels (die Grünen), Frau Rinne und Frau Özdemir (Die Linke). Gemeinsam wurde in einer Runde über den jetzigen Entwurf des Bundesteilhabegesetzes diskutiert. Dabei gab es aus der Gruppe scharfe Kritik und viele aufgebrachte Redebeiträge. Die VertreterInnen der eingeladenen Parteien suchten nach dieser Runde noch Kontakt zu den Anwesenden, der auch in Zukunft bestehen soll. Am Nachmittag mussten wir eine ordentliche Dusche von oben ertragen, was jedoch die Stimmung keinesfalls beeinflusste. Wir verteilten Flyer und konnten tolle Gespräche mit den Passanten führen. Am Abend fesselten sich die Anwesenden aneinander, um deutlich zu machen, dass der jetzige Entwurf des Bundesteilhabegesetzes Menschen mit einer Behinderung stark einschränkt. Leider konnten wir die menschliche Lichterkette nicht durchführen, da die Kerzen dem Wind nicht standhielten. Knicklichter halfen uns jedoch diese Symbolik zu unterstützen. In der Nacht waren wir zwar nicht mehr allzu viele aber eine nette Runde. Wir wurden herzlich mit Speisen und Getränken versorgt und hielten durch. Auch in der Nacht war es sehr stürmisch und regnerisch, doch unser gemeinsamer Wille durchzuhalten für diese gute Aktion sorgte für die nötige Motivation. Besonders gefreut hat es mich, dass diese Aktion Menschen aus verschiedenen Bundesländern zu uns geführt hat. So nahmen neben Aktivisten aus Hamburg auch Menschen mit Behinderung aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen teil. Ein besonderer Dank gilt an alle Mitwirkenden dieser Protestaktion.

kobinet-nachrichten: Im Gegensatz zur 22stündigen Ankettaktion in Berlin, wo das Wetter im Mai mitspielte, hatten Sie in Hamburg mit Wind und Wetter zu kämpfen. Wie haben Sie das durchgehalten?

Janine Kolbig: Auch wenn man diese Jahreszeit Sommer nennt, so hatten wir viel Pech und mussten mit Wind und Regenmassen kämpfen. Viele Anwesende waren sehr nass geworden, doch die Gemeinschaftlichkeit und das gemeinsame Ziel motivierte alle. Besonders schön habe ich empfunden, dass jeder dem Anderen Mut gemacht und geholfen hat. Neben dem Motivationsschub haben uns viele Leute warme Getränke und Speisen gebracht. Durch tolle Gespräche ging dann die Nacht recht schnell um und wir sind alle stolz, durchgehalten zu haben.

kobinet-nachrichten: Welche Forderungen standen im Mittelpunkt der Aktion

Janine Kolbig: Unsere 24-Stunden Mahnwache haben wir am letzten Arbeitstag der Berliner Politik durchgeführt, um dieser etwas zum Nachdenken in die Sommerpause mitzugeben. Zentrale Forderungen waren hier beispielsweise die Abschaffung der Vermögens- und Einkommensanrechnung von Menschen mit Assistenzbedarf und deren Partnern und dies nicht nur für bestimmte Personengruppen, sondern für alle. Außerdem machten wir darauf aufmerksam, dass wir das sogenannte "Zwangspoolen" strikt ablehnen, sowie jegliche Wirtschaftlichkeitsaspekte. Es kann nicht sein, dass Menschen mit Behinderung in Zukunft droht, in ein Heim zu gehen, weil dieses günstiger ist und dies von den zuständigen Behörden als zumutbar eingestuft wird. Eine weitere Forderung war es, die Kommunikation für alle Menschen und nicht nur bei "besonderen Anlässen" zu gewähren. Es gab noch weitere Aspekte, die wir ankreideten und mit denen wir die Politiker konfrontierten. Ein Plakat zierte den Spruch "Berlin fährt in die Sonne und wir stehen im Regen". Dies sollte zeigen, dass es eine Ungerechtigkeit ist, dass es Menschen gibt, die Geld haben, um sich Urlaub in der Sonne zu leisten. Menschen mit Behinderung, die erhöhte Urlaubskosten, durch die Begleitung von Assistenten haben, können sich dies nicht leisten, weil das Einkommen angerechnet wird und sich die zukünftigen 50.000 Euro Vermögen nicht ansparen lassen.

kobinet-nachrichten: Wie waren die Reaktionen auf die 24stündige Mahnwache von den Passanten und Medien?

Janine Kolbig: Wir haben uns sehr gefreut, dass der NDR im Hamburg Journal einen Beitrag über unsere Protestaktion gezeigt hat. Jedoch hätten wir uns eine breitere Medienpräsenz gewünscht. Dies zeigt, dass unser Thema noch nicht in der Presse angekommen ist und wir noch einiges tun müssen, um die Medien "aufzurütteln". Die Mehrheit der vorbeigehenden Passanten konnte leider nichts mit dem Bundesteilhabegesetz verbinden. Es gab allerdings viele interessierte Passanten, denen wir im Zweiergespräch dieses Thema näher bringen konnten und wir erhielten großen Zuspruch. Wir vom ZSL Nord werden diese Eindrücke der 24-Stunden Mahnwache mitnehmen und mit neuer Energie weiter für die Rechte von Menschen mit Behinderung kämpfen.

kobinet-nachrichten: Vielen Dank für das Interview.


Mahnwache in Hamburg

Veröffentlicht am  von Franz Schmahl 

aus: Kobinet-nachrichten | http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/34130/Mahnwache-in-Hamburg.htm/?search=Mahnwache

Mahnwache für mehr Teilhabe
Mahnwache für mehr Teilhabe  
© ZSL Nord e.V. 
Hamburg (kobinet) Von 24 Stunden Mahnwache bei Wind und Regen für ein gutes Bundesteilhabegesetz berichtet heute für kobinet Janine Kolbig vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland: Am 8. - 9. Juli 2016 fand von 11 Uhr bis 11 Uhr eine Mahnwache von Menschen mit Behinderung am Jungfernstieg/Flaggenplatz statt, um für ein gutes Bundesteilhabegesetz zu demonstrieren. Der Veranstalter das ZSL Nord e.V. hatte innerhalb dieser Mahnwache verschiedene Parteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, um gemeinsam mit den TeilnehmerInnen über den derzeitigen Entwurf des Bundesteilhabegesetzes ins Gespräch zu kommen. Diese Diskussionsrunde fand regen Zuspruch und so machten die TeilnehmerInnen den Anwesenden Parteien deutlich, dass dieses Gesetz in der Praxis Verschlechterungen für Menschen mit Behinderung mit sich bringt.Nach dieser Runde hielten die TeilnehmerInnen bei April Wetter am Jungfernstieg aus. Sie fesselten sich am Abend, um zu zeigen das dieses Gesetz Menschen mit Behinderung in ihrer Selbstbestimmung beschneidet. Eine menschliche Lichterkette am späten Abend sollte dazu dienen, dass der Politik „ein Licht aufgeht“.„Der jetzige Entwurf des Bundesteilhabegesetzes bringt Menschen mit Behinderung in vielen Lebensbereichen Verschlechterungen und kann zur Folge haben, dass Personengruppen in Zukunft aus der Leistungsberechtigung herausfallen. Dies gilt es zu verhindern.“ sagt die Vorsitzende des Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V., Janine Kolbig.
 
Trotz Regen und starkem Wind hielten die Demonstranten bis um 11 Uhr des Folgetages durch und konnten damit auf das Bundesteilhabegesetz aufmerksam machen und die Politik ermahnen, dass dieses Gesetz in der jetzigen Fassung gegen die UN-Behindertenrechtskonvention verstößt.
Link zum NDR Videoausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=bZ1FsoHBuP0

Presseartikel Lübecker Nachrichten


 

 


 

 

Flashmob in Hamburg

 

Kontakt

Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. 

Michaelispassage 7

20459 Hamburg 

Tel.: 040 - 57010978 

info@zsl-nord.de

Termine

Mai 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31

Kobinet Nachrichten

Besucherzahl 5517

LAG Logo ISL Logo http://www.kobinet-nachrichten.org 

Wir sind Mitglied bei der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG)
und Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)

 

 

 Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland - ZSL e.V. 

Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern
Back to Top
© 2017 ZSL Nord e.V.
Joomla Templates by Joomzilla.com